4. April 1948 bis 21. Februar 2026
Dan Simmons wurde in Peoria, Illinois, geboren und wuchs im Mittleren Westen auf. Nach dem Studium arbeitete er achtzehn Jahre als Grundschullehrer, bis er 1987 er das Schreiben zum Hauptberuf machte. Er starb in seinem Haus in Longmont, Colorado, an den Folgen eines Hirnschlags und hinterliess seine Frau und seine Tochter.
Simmons war bereits ein renommierter Horror-, Fantasy- und SF-Autor, als er 1999 den Spionageroman ‚Fiesta in Havanna‘ herausgab, eine grandiose Mischung aus Fiktion und Tatsachen mit Auftritten von Ian Fleming, Cary Cooper, Ingrid Bergman und Marlene Dietrich. Im Frühjahr 1942, kurz nach Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg, entsendet FBI-Direktor Hoover den abgebrühten (fiktiven) Agenten Joe Lucas in die kubanische Hauptstadt, damit dieser Ernest Hemingway, der zusammen mit seiner bunt zusammengewürfelten, selbstironisch als Crook Factory bezeichneten Gang deutsche U-Boote ausspioniert, ein bisschen auf die Finger schaut. Fasziniert von der Persönlichkeit des abenteuerlustigen Autors, freundet sich Lucas mit Hemingway an – und die beiden kommen einem ungeheuerlichen Komplott auf die Spur.
Von 2001 bis 2003 veröffentlichte Simmons die atemberaubende, schwarzhumorige Trilogie um den knallharten Privatdetektiv Joe Kurtz, der nach zwölf Jahren Knast in Mafiakriege verwickelt wird. Auf Deutsch sind die Romane im Festa Verlag erschienen.
Zum Porträt: Simmons, Dan