23. Mai 1935 bis 28. Februar 2022

Joseph R. Janes kam in Toronto zur Welt. Er arbeitete als Mineningenieur, Geologe und Mathematiklehrer, bevor er zu schreiben begann. Das Herzstück seines literarischen Werks bildet die düstere, minutiös recherchierte, aus rasch wechselnden Perspektiven erzählte Serie um den Sureté-Oberinspektor Jean-Louis St. Cyr und den Gestapo-Beamten Hermann Kohler, ein systemkritisches, nur scheinbar gegensätzliches Gespann, das im besetzten Frankreich des Winters 1942/43 den „normalen“ Verbrechen auf den Grund geht. Zwei der sechzehn Romane, ‚Salamander‘ und ‚Stonekiller‘, sind Mitte der 90er-Jahre in Martin Comparts famoser Reihe „DuMont Noir“ erschienen. Der Autor starb nach längerer Krankheit in seinem Haus in Niagara-on-the-Lake, Ontario. Er hinterliess seine Frau Garcia, mit der er 64 Jahre verheiratet war, zwei Töchter, zwei Söhne und mehrere Enkel.

Zum Porträt: Janes, J. Robert