18. Februar 1929 bis 15. März 2026
Der in London geborene Illustrator, Sachbuch- und Romanautor Len Deighton war einer der einflussreichsten Verfasser von Spionagethrillern. Der grosse Durchbruch gelang ihm mit der sechsteiligen Serie um einen anonymen, der Arbeiterschicht entstammenden britischen Geheimagenten, der in den Verfilmungen mit Michael Caine den Namen Harry Palmer erhielt. Weitere Höhepunkte seines 27 Romane umfassenden Werks sind ‚Brahms Vier‘ und ‚Geködert‘ aus den drei in den letzten Jahren des Kalten Krieges spielenden Trilogien um Bernard Samson vom Secret Intelligence Service.
Len Deighton, ein äusserst medienscheuer Autor, starb im Alter von 97 Jahren in seinem Haus auf der Kanalsinsel Guernsey, wo er einen grossen Teil seines Lebensabends verbracht hatte. Er hinterliess seine zweite Frau Ysabele de Ranitz, mit der er seit 1980 verheiratet war, und ihre gemeinsamen Söhne Antoni und Alex. Eine Fülle von Informationen über sein Leben und Werk findet sich in der von Rob Mallows betreuten Seite ‚The Deighton Dossier‘.