(1930-2007; schrieb auch als Ellery Queen, Irvin Booth, Anthony Circus, Stephen Dentinger, Pat McMahon, R. E. Porter, R. L. Stevens und Mr. X.)

Geboren und aufgewachsen in Rochester, New York State, brach Edward Hoch sein Studium an der dortigen Universität ab, um im Koreakrieg mitzukämpfen. Nach der Rückkehr in seine Heimatstadt arbeitete er vierzehn Jahre in einer Werbeagentur, bis er 1968 das Schreiben zum Hauptberuf machte. Er starb 77-jährig in seinem Haus in Rochester und hinterliess seine Frau, Patricia.

Seit Anfang der 70er-Jahre zählte Hoch, „The King of the Classical Whodunit“ mit einer Vorliebe für „unmögliche Verbrechen“, in den Vereinigten Staaten zu den beliebtesten Erfindern von Kriminalgeschichten. Verborgen hinter zahlreichen Pseudonymen (darunter Pat McMahon, der Name seiner Frau, und Ellery Queen), brachte er ab 1955 über 900 Stories zu Papier, die vornehmlich im ‚Ellery Queen’s Mistery Magazine‘  veröffentlicht wurden – seit Mai 1973 soll keine einzige EQMM-Nummer herausgekommen sein, in der nicht mindestens eine Geschichte von Hoch abgedruckt war.

Hochs bedeutendste von gut zweit Dutzend Serienfiguren sind Nick Velvet, ein professioneller Auftragsdieb, Captain Leopold, ein Kriminalpolizist aus Connecticut, und Dr. Sam Hawthorne, ein pensionierter Arzt mit dem Spezialgebiet „unmögliche Verbrechen“.

Edward Hoch begab sich nur ganz sporadisch auf die lange Strecke, etwa 1969 mit dem pfiffigen Kriminalroman ‚Schuss aus dem Mikrofon‘, in dem Barney Hamet – Ex-Privatdetektiv, Krimiautor und Vizepräsident der Mystery Writers of America – zu grosser Form aufläuft, als während der Edgar-Verleihungsgala in New York City ein Mord geschieht.

Bibliografie:

‚The Shattered Raven‘ – ‚Schuss aus dem Mikrofon‘ (1969), ‚The Blue Movie Murders‘ – ‚Mordfall saubere Leinwand‘ (als Ellery Queen, 1972).