(1926-1995, schrieb auch als Oliver Bleek)

Geboren und aufgewachsen in der Südstaatenstadt Oklahoma City, schrieb Ross Thomas während seiner Collegezeit Sportberichte für die Lokalzeitung ‚The Daily Oklahoman‘. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als 18-jähriger Infanteriesoldat auf den Philippinen gegen die Japaner. Nach dem Krieg schloss er sein Englischstudium an der University of Oklahoma in Norman ab und arbeitete danach als Journalist sowie als PR-Experte für die Gewerkschaft National Farmers Union NFU. 1956 gründete er in Denver, Colorado, sein eigenes Werbebüro ‚Stapp, Thomas & Wade‘, das sich auf politische Kampagnen spezialisierte. 1958 ging er nach Deutschland, um das Bonner Studio des AFN (American Forces Network) einzurichten und sich danach jeden Abend während ein bis zwei Minuten in der Sendung ‚Report from Europe‘ zu Wort zu melden.

Im Jahr 1961 kehrte Ross Thomas in die Vereinigten Staaten zurück, nach Washington, D.C., und schuf sich alsbald einen ausgezeichneten Ruf als Berater von Gewerkschaften und Politikern. In dieser Eigenschaft wurde er unter anderem von einer Londoner Firma in das gerade unabhängig gewordene Nigeria entsandt, um die Präsidentschaftskandidatur des Stammesführers Chief Obafemi Awolowo zu organisieren (Nigeria wird später Schauplatz des Romans ‚Urne oder Sarg, Sir?‘). Mitte der 60er-Jahre engagierte er sich für Präsident Lyndon Johnsons Armutsbekämpfungs-Kampagne VISTA.

Ross Thomas war bereits fast vierzig Jahre alt, als er sich anschickte, seine reichhaltigen politischen Erfahrungen in Literatur umzusetzen, und im Jahr 1966 seinen ersten (innert weniger Wochen zu Papier gebrachten) Roman ‚Kälter als der kalte Krieg‘ veröffentlichte, wonach  er zusammen mit Eric Ambler, John le Carré und Robert Littell zur ersten Garnitur der angloamerikanischen Politthrillerautoren gehörte. Auf Deutsch sollte man sich seine Bücher unbedingt in den ungekürzten und vorzüglich übersetzten Versionen des Berliner ‚Alexander Verlags‘ zu Gemüte führen.

In seinen scharf geschliffenen, in einem lakonischen, zwischen Ironie und Sarkasmus oszillierenden Tonfall erzählten Romanen geht Thomas davon aus, dass den Repräsentanten der „staatserhaltenden Organisationen“ (Geheimdienste, Parteien, Gewerkschaften, Polizei und Hochfinanz) jegliche Moral abgeht; und dass Lobbying, Korruption und Mauschelei, Zweckbündnisse und Komplotte, Täuschungsmanöver und Mord die wichtigsten Werkzeuge zur Erlangung und Bewahrung von Geld und Macht darstellen.

Seine fast ausnahmslos männlichen Protagonisten – Strippenzieher, Mittelsmänner, Unterhändler, Abenteurer und „Berater“ – bewegen sich am liebsten in den Schattenzonen der internationalen Politik und schmieden von dort aus ihre Ränke. Den meisten Romanen drücken zwei eng miteinander befreundete Partner – so genannte „asshole buddies“ – den Stempel auf.

Einer grösseren Leserschaft bekannt wurde Thomas mit den drei ersten Bänden des Vierteilers um Cyril „Mac“ McCorkle und Michael „Mike“ Padillo, ein gegensätzliches Paar mit etwas verschwommener Vergangenheit. Der Ich-Erzähler Mac (Ross Thomas‘ alter Ego), ein kluger, abgebrühter, illusionsloser Ex-OSS-Agent und Veteran des Zweiten Weltkriegs mit ein paar Kilos zu viel auf den Rippen, führt ab dem zweiten Roman eine befriedigende Ehe mit der klugen, für eine grosse Frankfurter Tageszeitung arbeitende Journalistin Fredl Arndt, derweil Padillo, Spross einer Estin und eines Spaniers, ein sprachbegabter, wortkarger, ungemein kaltschnäuziger Abenteurer mit katzenhaften Bewegungen, von Zeit zu Zeit als Spezialagent eines obskuren Geheimdienstes unterwegs ist, um „nasse“ Aufträge zu erledigen, beziehungsweise, in Macs Worten, „für Ordnung zu sorgen, wenn irgendwo etwas nicht stimmt“. Padillo selber sagt von sich, er werfe einen gelben Schatten, eine arabische Redensart, die bedeutet, dass er eine Menge Schicksal mit sich rumschleppt – aber nur zum Bösen.

Die beiden trinkfesten Freunde betreiben seit 1954 gemeinsam das legendenumwobene Lokal Mac’s Place in Bonn-Bad Godesberg, einem noblen Bezirk der westdeutschen Hauptstadt. Thomas‘ erster (1967 mit einem „Edgar“ für das beste Debüt ausgezeichneter) Roman ‚Kälter als der kalte Krieg‘ spielt denn auch ausschliesslich in Deutschland, mit Bonn und Berlin als farbig geschilderten Schauplätzen. Geheimdienstliche Ränkespiele und undurchsichtige Agentenaustausch-Aktionen (mit Padillo in einer fast nicht unter einen Hut zu bringenden Doppelrolle als Drahtzieher und Austauschobjekt) sind die wichtigsten Ingredienzien der lässig-frechen, mit viel bösem Witz und einem scharfen Blick für Details erzählten Geschichte.

Als ihr Lokal am Schluss des Buches in die Luft gesprengt wird, kehren McCorkle und Padillo der BRD endgültig den Rücken – Mac’s Place liegt fürderhin in einem siebenstöckigen Gebäude nördlich der K Street und etwas westlich der Connecticut Avenue in Washington, D.C., und mausert sich dort schon bald zu einer ziemlich teuren, für diskretes Personal, gedämpfte Beleuchtung, grosszügig bemessene und gut gekühlte Drinks und ausgezeichnete Hähnchen, Steaks und andere Fleischgerichte bekannten Gaststätte – und zu einer brodelnden (vor allem von Journalisten, Rechtsanwälten, Diplomaten und Politikern frequentierten) Gerüchteküche.

Im zweiten Band ‚Gelbe Schatten‘ verlangt man von Padilla, den weissen Premierminister eines unbenannten südafrikanischen Staates zu ermorden. Auftraggeber ist der betagte, todkranke Politiker selbst – das Attentat soll dann den Schwarzen in die Schuhe geschoben werden und so die Macht des Apartheidregimes in seinem Land zementieren. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, entführen die Chergen des Premiers Fredl Arndt, ein harter Schlag für McCorkle. Padillo setzt nun alles auf eine Karte, um das Leben der Frau seines Freundes zu retten, ohne der gebeutelten schwarzen Bevölkerung des afrikanischen Landes allzu sehr das Wasser abzugraben. Unterstützt wird er durch alte Bekannte aus dem Milieu der Spionage und der Washingtoner Halbwelt – ein paar habgierige, unberechenbare Typen, die höchst wahrscheinlich ihr eigenes Süppchen kochen.

‚Die Backup Männer‘ beginnt für McCorkle mit einer bösen Überraschung: Er findet den deutschen Hitman Walter Gothar, einen ehemaligen Kollegen Padillos, erdrosselt in seinem Lieblingssessel vor. Dieser Mord bildet den Auftakt zu einem Himmelfahrtskommando für Mac und Mike, bei dem es darum geht, den Thronanwärter eines kleinen arabischen Staates am Leben zu erhalten, der sich zur Unterzeichnung eines milliardenschweren Ölhandelsabkommens inkognito in den USA aufhält und von dem Furcht einflössenden Killerduo Kragstein und Gitner verfolgt wird.

Der rund zwanzig Jahre später die Reihe beschliessende, in der dritten Person erzählte Roman ‚Dämmerung in Mac’s Place‘ dreht sich um die (in eindeutig erpresserischer Absicht geschriebenen) Memoiren des alt gedienten, zwielichtigen Geheimagenten Steadfast „Steady“ Haynes, eines Experten für schmutzige Tricks, der offiziell nie bei der CIA war, und der jetzt im Bett der jungen Journalistin und Ghostwriterin Isabelle Gelinet, einer von Padillos früheren Geliebten, den letzten Schnaufer tut. Sein von ihm entfremdeter Sohn und Erbe Granville, ein kluger Mann Anfang dreissig, der bis vor kurzem bei der Mordkommission des LAPD im Dienst stand und sich jetzt als Schauspieler versucht, deponiert das hoch geheime, offenbar mit brisanten Daten über den Kalten Krieg und die Iran-Contra-Affäre gespickte Manuskript in Mac’s Place – ein Dokument, das bisher niemand gelesen hat, das vielleicht bloss aus leeren Seiten besteht. Als wenig später Isabelle gewaltsam ums Leben kommt, macht sich Granville daran, dem väterlichen Nachlass, an dem unter anderem die CIA grosses Interesse bekundet, auf den Grund zu gehen. Begleitet wird er von Macs erwachsener Tochter Erika, die seine Freundin wird, später gesellen sich die etwas in die Jahre gekommenen Kneipiers Padillo und McCorkle hinzu, doch auch sie können nicht verhindern, dass es schon bald zu weiteren Morden kommt.

Die Artie Wu & Quincy Durant-Trilogie bildet den Kern von Thomas‘ belletristischem Werk. Artie Wu, ein korpulenter, einsneunzig grosser Chinese, mit einer Schottin verheirateter Vater von zwei Zwillingspaaren und legitimer Anwärter auf den Kaiserthron seines Landes (sagt er jedenfalls), und Quincy Durant, ein hagerer Bursche, dessen Rücken von 36 Peitschenhieben gezeichnet ist, sind unzertrennlich, seit sie sich vor dreissig Jahren als kleine Jungen in einem amerikanischen Waisenhaus kennen lernten – ihre Biografien leuchten im ersten Band ‚Umweg zur Hölle‘ auf.

Das scharfsinnige, mit allen Wassern gewaschene Gespann hat sich nach längeren Aufenthalten in Asien, Lateinamerika und Schottland an der kalifornischen Küste niedergelassen, in Malibu, um von hier aus Jagd zu machen auf zwei Millionen Dollar, die die Amerikaner bei Kriegsende auf dem Gelände ihrer Botschaft in Saigon heimlich vergraben haben sollen, und lässt seine Gegenspieler – die Mafia, verkörpert durch Vincent Imperlino, alias Terence Northwood, dessen alten Kumpel Luke Childester, alias Reginald Simms, von der CIA, umtriebige Polizisten und andere Intriganten – alt aussehen. Schauplatz der gut 400 Seiten umfassenden Geschichte ist die fiktive, südlich von Los Angeles gelegene Stadt Pelican Bay, ein Hort der Korruption und Niedertracht. Abgerundet wird der Roman durch ein sehr lesenswertes Nachwort des deutschen Krimiautors und passionierten Ross Thomas-Lesers Jörg Fauser (‚Die hohe Kunst des Komplotts‘).

‚Am Rand der Welt‘, der mittlere Band der Artie Wu & Quincy Durant-Trilogie, eine komplexe, teilweise auf historisch belegten Daten beruhende Geschichte (die Fakten liefert Thomas Wörtche in seinem Nachwort), handelt von einem undurchsichtigen Deal, der im Frühjahr 1986 auf den Philippinen über die Bühne geht – wenige Wochen nach dem Sturz des Diktators Ferdinand Marcos ein äusserst instabiles Land. Es geht um fünf Millionen Dollar, mit denen ein zwielichtiges Konsortium (Geschäftsleute? der amerikanische Geheimdienst? oder Marcos‘ Gefolgsleute gar?) den legendären philippinischen Freiheitskämpfer Alejandro Espiritu mit sanftem Druck davon überzeugen will, seinem Land den Rücken zu kehren und sich in Hongkong zur Ruhe zu setzen, damit man dann die herrliche, an Bodenschätzen und unberührter Natur ungeheuer reiche Inselgruppe in aller Ruhe auslutschen kann. Booth Stallings, ein altgedienter Terrorismusexperte, der den Guerillero vor vierzig Jahren im Zweiten Weltkrieg kennenlernte, soll das Geschäft für ein Honorar von einer halben Million Dollar abwickeln, doch Stallings traut seinen Auftraggebern nicht über den Weg – und will sich die ganzen fünf Millionen unter den Nagel reissen. Seine kompetenten Helfer sind der smarte Hochstapler Maurice „Otherguy“ Overby, die gerissene Ex-Spionin und Personenschutz-Expertin Georgia Blue – und natürlich das komplottgestählte Gespann Artie Wu und Quincy Durant. Und dann beginnt das alte Spiel, bei dem es darum geht, wer wen geschickter aufs Kreuz legt.

Fünf Jahre später, in ‚Voodoo, Ltd‘, lassen es Artie Wu und Quincy Durant scheinbar etwas ruhiger angehen: Sie sind in London sesshaft geworden und haben die Firma ‚WuDu Ltd.‘ („Voodoo“) gegründet, eine, in Wus Worten, „straff geführte Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die für andere das tut, was sie selbst für sich nicht tun können“ – sie befasst sich mit der Lösung „unlösbarer“, aber hochdotierter Fälle. Diesmal geht es um den gewaltsamen Tod des milliardenschweren Hollywood-Produzenten Billy Rice, neben dessen noch warmer Leiche am Neujahrsmorgen 1991 seine Ex-Geliebte, die berühmte Schauspielerin Ione Gamble, sturzbetrunken, ohne Erinnerung daran, was geschehen ist, mit der Tatwaffe in der Hand gefunden wird. Ihr Anwalt engagiert ein undurchsichtiges Geschwisterpärchen von Hypnotiseuren, das Gambles Filmriss kitten und die Unschuld der Diva beweisen soll. Doch nach den ersten Séancen lösen sich die beiden in Luft auf, eine Erpressung bahnt sich an, und die derzeit klamme Firma „WuDu“ kommt zu einem 750’000-Dollar-Auftrag. Mit von der Partie sind Stallings und Otherguy, die neuerdings zusammenspannen, und die eben erst nach fünf Jahren aus einem philippinischen Gefängnis freigelassene Georgia Blue. Während im Irak der obszöne Zweite Golfkrieg wütet, nimmt das Spezialistenteam seine Ermittlungen an der kalifornischen Pazifikküste straff in die Hand.

‚Unsere Stadt muss sauber werden‘, ‚Der Mordida-Mann‘, ‚Teufels Küche‘ und die drei letzten Romane ‚Schutzwall‘, ‚Gottes vergessene Stadt‘ und ‚Die im Dunkeln‘, alles Einzelwerke, bilden weitere Höhepunkte im Oeuvre von Ross Thomas, dieses unerreichten Fachmanns für Schilderungen herrlich-undurchsichtiger Verschwörungen, dieses Grossmeisters des ausgeklügelten Plots und pointierten Dialogs, der knappen, lebensnahen Personenbeschreibung, der bösen, überraschenden Wendung.

‚Teufels Küche‘ befasst sich mit der scheinbar einfachen Frage, die sich dem amerikanischen Wahlhelfer Draper Haere und seinem abgebrühten Mitstreiter Morgan Citron (einem Reporter, der sich unlängst in einem afrikanischen Knast von Menschenfleisch ernähren musste – ‚Missionary Stew‘, so der Originaltitel) stellt: Wie bringen wir unseren Kandidaten am schnellsten ins Weisse Haus? Die Antwort: Mit einem Haufen Geld – und mit wachem Verstand, der es uns ermöglicht, gerissener zu intrigieren als alle unsere Gegenspieler.

In ‚Gottes vergessene Stadt‘, einer verwickelten, mit lässigem Witz erzählten Geschichte um Habsucht und Rache, beglückt Thomas den Leser (einmal mehr) mit einem umwerfenden Ensemble. Bundesrichter Jack Adair, der wegen einer Betrugsgeschichte fünfzehn Monate im Gefängnis sass, und sein Schwiegersohn Kelly Vines, ein Anwalt mit entzogener Zulassung, zwei abgebrühte Männer, die zu Recht um ihr Leben fürchten, erhalten Unterschlupf in dem kalifornischen Küstenkaff Durango – für eine Million Dollar, die das smarte Pärchen B.D. Huckins, Bürgermeisterin, und Sid Fork, Polizeichef, dringend benötigen, um Recht und Ordnung in ihrer von Gott vergessenen Stadt aufrechtzuerhalten. Auf den Fersen der beiden abgehalfterten Juristen und ihrer geschäftstüchtigen Beschützer: Ein kleinwüchsiger Fettwanst mit rüsselförmiger Nase, eine monströse Gestalt, die jeden umlegt, der sich ihr in den Weg stellt.

Sein Nebenwerk, die fünfbändige Reihe um Philip St. Ives, gab Thomas von 1969 bis 1976 unter dem (in neueren Auflagen aufgelösten) Pseudonym Oliver Bleeck heraus, um, wie er selbst sagte, Brot und Butter auf dem Tisch zu haben. Philip St. Ives, wohnhaft im schicken Hotel Adelphi in Manhattan, ein geschiedener, grossen Wert auf elegante Kleidung legender Ex-Journalist mit ausgezeichneten Kontakten zur New Yorker Unterwelt, hat eine Marktlücke entdeckt: Für üppige Honorare überbringt er Lösegelder, transferiert gestohlene Ware – und wird dabei in Morde verwickelt. Die turbulenten Fälle führen den zynischen, stets perfekte Arbeit leistenden Mittelsmann – „ein kleines Rädchen im komplizierten Rädchen der Intrigen und Korruption“ – unter anderem nach London, Jugoslawien, Rotterdam und Washington.

Ross Thomas, von 1961 bis 1975 (mit einem kurzen Unterbruch zu Beginn der 70er-Jahre, als er sich mit seiner ersten Frau Judy in London aufhielt) in Washington, D.C., ansässig, verbrachte seine letzten zwanzig Lebensjahre mit seiner zweiten Frau Rosalie Appleton, einer Bibliothekarin, die er 1973 kennen gelernt und ein Jahr danach geheiratet hatte, in Malibu, zuerst in einem Haus am Strand, ab 1993, nachdem ein Grossbrand seinen Wohnsitz und sämtliche Bücher und Manuskripte vernichtet hatte, in einem kleineren Domizil auf den Hügeln des nahe gelegenen Ortes Pont Dume, und widmete sich vorrangig dem Verfassen von Romanen, ab 1982 auch von Drehbüchern für Filme (‚Hammett‘, ‚Bad Company‘) und Fernsehserien (‚Simon & Simon‘, ‚Die unglaublichen Geschichten von Roald Dahl‘), zeitweise auch dem Rumdoktern an Scripts. Mit 69 Jahren erlag der kinderlose Autor in einem Krankenhaus in Santa Monica einer Krebserkrankung.

Bibliografie:

McCorkle & Padillo-Serie: ‚The Cold War Swap‘ (auch unter dem Titel ‚Spy in the Vodka‘) – ‚Der Ein-Weg-Mensch‘ (auch unter dem Titel ‚Kälter als der kalte Krieg‘, 1966), ‚Cast a Yellow Shadow‘ – ‚Der Tod wirft gelbe Schatten‘ (auch unter dem Titel ‚Gelbe Schatten‘, 1967), ‚The Backup Men‘ – ‚Was ich nicht weiss, macht mich nicht kalt‘ (auch unter dem Tite ‚Die Backup-Männer‘, 1971), ‚Twilight at Mac’s Place‘ – ‚Letzte Runde in Mac’s Place‘ (auch unter dem Titel ‚Dämmerung in Mac’s Place‘, 1990);

Artie Wu & Quincy Durant-Trilogie: ‚Chinaman’s Chance‘ – ‚Umweg zur Hölle‘ (1978), ‚Out on the Rim‘ – ‚Am Rand der Welt‘ (1987), ‚Voodoo, Ltd.‘ – ‚Voodoo & Co.‘ (auch unter dem Titel ‚Voodoo, Ltd., 1992);

Einzelwerke: ‚The Seersucker Whipsaw‘ – ‚Urne oder Sarg, Sir?‘ (1967), ‚The Singapore Wink‘ – ‚Sing Sing Singapur‘ (1969), ‚The Fools in Town Are on Our Side‘ – ‚Unsere Stadt muss sauber werden‘ (1970), ‚The Porkchoppers‘ – ‚Wahlparole Mord‘ (auch unter dem Titel ‚Porkchoppers‘, 1972), ‚If You Can’t be Good‘ – ‚Nur lass dich nicht erwischen‘ (1973), ‚The Money Harvest‘ – ‚Die Millionenernte‘ (auch unter dem Titel ‚Fette Ernte‘, 1975), ‚Yellow-Dog Contract‘ – ‚Geheimoperation gelber Hund‘ (auch unter dem Titel ‚Der Yellow-Dog-Kontrakt‘, 1977), ‚The Eighth Dwarf‘ – ‚Vierzig Riesen für den Zwerg‘ (auch unter dem Titel ‚Der achte Zwerg‘, 1979), ‚The Mordida Man‘ – ‚Der Bakschischmann‘ (auch unter dem Titel ‚Der Mordida-Mann‘, 1981), ‚Missionary Stew‘ – ‚Mördermission‘ (auch unter dem Titel ‚Teufels Küche‘, 1983), ‚Briarpatch‘ – ‚Schutzwall‘ (auch unter dem Titel ‚Dornbusch‘, 1984), ‚The Forth Durango‘ – ‚Gottes vergessene Stadt‘ (1989), ‚Ah, Treachery!‘ – ‚Die im Dunkeln‘ (1994).

Als Oliver Bleek: Philip St. Ives-Serie: ‚The Brass Go-Between‘ – ‚Bonbons aus Blei‘ (auch unter dem Titel ‚Der Messingdeal‘, 1969), ‚Protocol for a Kidnapping‘ – ‚Kopfpreis eine Million‘ (auch unter dem Titel ‚Protokoll für eine Entführung‘, 1971), ‚The Procane Chronicle‘ (auch unter dem Titel ‚The Thief Who Painted Sunlight‘) – ‚Das Mordpatent Procane‘ (1972), ‚The Highbinders‘ – ‚Ein scharfes Baby‘ (1974), ‚No Question Asked‘ – ‚Schreie im Regen‘ (1976).