(Pseudonym für Salvatore Albert Lombino, 1926-2005; schrieb auch als Evan Hunter, Ezra Hannon, Richard Marsten, Curt Cannon, Hunt Collins, Matt Cordell, John Abbott)

Salvatore Albert Lombino, geboren in East Harlem als Sprössling einer einfachen süditalienischen Einwandererfamilie (Tante Jenny soll ihn auf dem Küchentisch des Elternhauses entbunden haben), aufgewachsen dort und ab 1938 in der North Bronx, absolvierte bis 1942 die Evander Childs High School. Danach studierte er Kunst an der Arts Student League und der Cooper Union, beide in Manhattan, und arbeitete nebenbei in einer Bibliothek, bis er 1944 kurz vor seinem 18. Geburtstag in die Navy einberufen wurde und dann im Pazifik – an Bord eines Zerstörers – zum Zeitvertreib ein paar Kurzgeschichten verfasste.

Nach dem Militärdienst, der ihn kurz nach Kriegsende als Angehöriger der Besatzungstruppe für mehrere Monate nach Japan führte, studierte Lombino von 1946 bis 1950 Englische Literatur und Drama am Hunter College in New York City. Dort lernte er seine erste Frau Anita Melnick kennen. Die beiden heirateten 1949 und hatten drei Söhne – Ted und die Zwillinge Mark und Richard. Nach seinem Abschluss am Hunter College unterrichtete Lombino exakt 17 Tage Englisch an einer High School in der Bronx. Dieses höchst frustrierende Intermezzo war gefolgt von Gelegenheitsjobs als Hummerverkäufer, Jazzpianist, Berufsschullehrer und einer knapp zwei Jahre dauernden Anstellung als Redakteur bei der angesehenen New Yorker Literaturagentur Scott Meredith. In seiner Freizeit schrieb er (unter mehreren Pseudonymen, „damit es nicht so auffiel“) unzählige Stories für die Pulp-Magazine.

Im Jahre 1952 brachte Lombino seinen ersten Krimi heraus, den er mit Evan Hunter zeichnete – fortan sein offizieller, von seinen wichtigsten Ausbildungsstätten Evander High School und Hunter College abgeleiteter Name, der für eine erfolgreiche literarische Laufbahn mehr versprach als Salvatore Lombino. Seinen ersten Erfolg feierte er 1954 mit ‚Saat der Gewalt‘ (‚The Blackboard Jungle‘). Nachdem er verschiedene Polizisten monatelang hautnah bei der Arbeit begleitet hatte, veröffentlichte er 1956 unter seinem bekanntesten Pseudonym Ed McBain den Krimi ‚Cop Hater‘, den ersten Band der 87. Revier-Serie, mit der er das Genre der Police-Procedural-Novel revolutionierte.

Im Jahr 1961 dislozierte Hunter mit seiner Familie von Long Island nach Kalifornien, wo ihm kurz danach mit dem Drehbuch zu Alfred Hitchcocks Erfolgsstreifen ‚The Birds‘ ein grosser Coup gelang. 1973 heiratete er Mary Vann Finley, die eine Tochter, Amanda, in die Ehe brachte. In den folgenden zwanzig Jahren pendelte er zwischen Norwalk, Connecticut, und Sarasota, Florida. Evan Hunter starb 78-jährig in Weston, Connecticut, wo er die letzten Lebensjahre mit seiner dritten, in Jugoslawien geborenen Frau Dragica „Dana“ Dimitrijevic verbracht hatte.

McBains/Hunters Werk enthält etwa 120 Romane, zahlreiche Kurzgeschichten und Drehbücher, einige Theaterstücke, Musicals, Kinderbücher und Anthologien sowie die beiden autobiografischen Bücher ‚Me and Hitch‘ über seine Zusammenarbeit mit Alfred Hitchcock und ‚Let’s Talk: A Story of Cancer and Love‘ über seine Kehlkopfkrebs-Erkrankung, die ihn drei Jahre vor seinem Tod die Stimme kostete, und seine Beziehung zu seiner Frau (und Koautorin) Dragica. Eine Sonderstellung besitzt ‚Candyland‘ aus dem Jahr – ein Roman, den Evan Hunter (erster Teil) und Ed McBain (zweiter Teil) gemeinsam zu Papier brachten.

In der 55 Bände umfassenden Serie um das 87. Polizeirevier der fiktiven Stadt Isola (Vorbild ist Manhattan) können wir dem liebenswürdigen, mitfühlenden, glücklich mit der reizvollen taubstummen Teddy und ihren halbwüchsigen Zwillingskindern Mark und April lebenden Detective Steve Carella (sein Vater Antonio, ein Bäckermeister, wird in ‚Schwarze Witwen‘ bei einem Raubüberfall erschossen) und seinen Kollegen – Detective Lieutenant Pete Byrnes, der umsichtige Leiter des Reviers, Bert Kling, ein grundanständiger, draufgängerischer, vom Pech mit Frauen verfolgter Rookie-Cop, der schlaue, kahlköpfige, humorvolle Routinier Meyer Meyer (sein Vater Max Meyer, ein orthodoxer Jude, hielt es für extrem witzig, ein Kind namens Meyer Meyer zu haben), Hal Willis, ein zierlicher, klein gewachsener Judoexperte, dessen Lebensgefährtin gegen Ende der Serie gewaltsam ums Leben kommt, Andy Parker, der faulste und schlampigste Cop des Reviers, vielleicht sogar der ganzen Stadt, Cotton Hawes, ein muskelbepackter Frauenheld mit feuerroter Mähne und scharfer, von einer Messerverletzung herrührender weisser Haarsträhne über der linken Schläfe, Artie „Big Bad Leroy“ Brown, ein hünenhafter schwarzer „Bad Cop“, Eileen Burke, rothaariger Lockvogel vom Dienst usw. – über einen Zeitraum von nicht weniger als einem halben Jahrhundert bei der Arbeit zusehen – die Polizisten sind im Verlauf der Serie ja auch um kaum einen Tag gealtert.

Weitere wiederkehrende Figuren der 87. Revier-Serie sind der geniale Forensiker Sam Grossman, das tumbe Gespann Monaghan und Monroe von der Mordkommission sowie „der Taube“ („The Deaf Man“, der auch verschiedene auf seine Gehörschwäche anspielende Pseudonyme wie „L. Sordo“, „Mort Orecchio“, „D.R. Taubmann“, „Sonny Sanson“ benutzt), ein hoch intelligenter, diabolischer – an Batmans Erzfeind „The Joker“ und Conan Doyles Professor Moriarty erinnernder – Meisterverbrecher mit gigantischem Ego, dem nichts grösseres Vergnügen bereitet, als seinen Intimfeind Steve Carella an der Nase herumzuführen. Seinen letzten Auftritt hat „The Deaf Man“ in ‚Hark!, danach taucht er unter.

McBains Stärken treten in der 87. Polizeirevier-Reihe besonders eindrucksvoll zu Tage: realistische, detailfreudige und ironische, oft umwerfend komische Schilderungen des Polizeialltags; schnelle Perspektivenwechsel; lakonische, aus dem Leben gegriffene Dialoge und kraftvolle Sprüche; köstliche Running Gags; die präzise, minimalistische Sprache; das aussergewöhnliche Geschick, zahlreiche Erzählstränge (nicht weniger als 14 Stück in ‚Nackt aus dem Fenster‘) zu einem abgerundeten Ganzen zu fügen, in dem alle Facetten der amerikanischen Mentalität wie beiläufig beschrieben und seziert werden. Oder, in McBains Worten: „Es ist die Geschichte von Schuld und Sühne im Amerika der letzten fünfzig Jahre, jeder Roman ist ein Kapitel eines einzigen grossen Buchs“.

Als Einstiegsdroge bietet sich der 24. Band ‚Schnapp-Schuss‘ (Originaltitel: ‚Jigsaw‘) aus dem Jahr 1970 an, eine herrliche Mischung aus Tüftelkrimi, Schatzsuche, Police Procedural und Sozialstudie mit hübschen Zeichnungen eines allmählich Gestalt annehmenden Puzzles. Oder der 32. Band mit dem ironischen Titel ‚Long Time No See‘, auf Deutsch ‚Lange nicht gesehen‘ (er dreht sich um den Mord an drei blinden Menschen), eine von falschen Fährten geprägte Erzählung, die mit besonders detailreichen Schilderungen der zermürbenden Polizeiarbeit in Isola aufwartet. Oder aber der 36. Band ‚Eis‘ (Originaltitel: ‚Ice‘), in dem man viel über den Lebenslauf und die Innenwelt der Detektive erfährt. Und wer einmal angebissen hat…

Im Jahr 1977 lancierte Ed McBain die 13-teilige Serie um den (bei 38 Lebensjahren verharrenden) Rechtsanwalt Matthew „Matt“ Hope aus Chicago, Illinois, der seit ein paar Jahren an der Südwestküste Foridas, in dem erfundenen Touristenort Calusa, mit seinem etwas älteren Partner Frank Summerville eine Kanzlei betreibt – und grundsätzlich niemanden verteidigt, den er für schuldig hält. Als eine Mischung aus Strafverteidiger und Ermittler am Werk, wird er immer wieder mit scheusslichen, vornehmlich durch Ehebruch und andere Beziehungsdramen ausgelösten Verbrechen konfrontiert, die er und sein kleines Team dann oft gleich selbst aufklären. Zu Beginn der Reihe noch mit der zickigen Schönheit Susan verheiratet, wartet Matt Hope – Vater einer 14-jährigen Tochter namens Joanna und eigentlich kein besonders leichtlebiger Bursche – in jedem Buch mit einer neuen Freundin auf: Einfühlsam und vielschichtig gezeichnete Frauen, denen man jeweils weitere Auftritte gönnen würde. Seine wichtigste Kontaktperson bei der Polizei ist Detective Morris Bloom, mit dem er auch privat verkehrt.

Im elften Roman ‚Es war einmal ein kleines Mädchen‘ liegt Matt Hope nach schweren Schussverletzungen, die ihm in Calusas Getto Newtown zugefügt wurden (was hatte er dort zu suchen?), bewusstlos im Krankenhaus – eine gute Gelegenheit für seinen Kompagnon Frank Summerville, seine Detektive Warren Chambers und Toots Kiley, den Cop Morris Bloom und natürlich auch seine derzeitige Flamme, die Staatsanwältin Patricia Demming, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Sie wandeln in Hopes Fussstapfen – und stossen auf ein undurchsichtiges Grundstücksgeschäft, in das der Zirkus Steadman & Roeger verwickelt ist, auf den drei Jahre zurückliegenden, von der Polizei als Selbstmord eingestuften Tod einer zwergwüchsigen Artistin dieser Truppe, und ein verhängnisvolles, von Sex, Kokain und Geldgier inspiriertes Beziehungsgeflecht.

In seinem dreizehnten und letzten Fall ‚The Last Best Hope‘ (keine deutschsprachige Übersetzung) wird Matt Hope – nach langem Krankenhausaufenthalt wieder auf den Beinen – durch Steve Carella vom 87. Polizeirevier tatkräftig unterstützt.

Hartnäckige Ermittlungsarbeit, schnelle, raffinierte Kreuzverhöre, ironische Exkurse über den Lebensstil in den Südstaaten, wo der Rassismus zum Alltag gehört, farbige Schilderungen der Wetterkapriolen am Golf von Mexiko und facettenreiche Liebesaffären sind die wichtigsten Ingredienzien der meisterhaft gestalteten Matthew Hope-Romane, die man als „Legal Procedural Novels“ bezeichnen könnte.

Hunter/McBain war stets darum bemüht, seine beiden Identitäten voneinander abzugrenzen, und dies schlägt sich auch in den Romanen nieder – zwei grundverschiedene Individuen scheinen am Werk zu sein. Als Evan Hunter befasste sich der Autor vorzugsweise mit konfliktgeladenen Beziehungen zwischen den Generationen – besonders eindrucksvoll in ‚Sons‘ (1969) mit Grossvater Betram Tyler als Telnehmer am Ersten Weltkrieg, Vater Will als Kampfpilot im Zweiten Weltkrieg und Sohn Wat als Opfer des Vietnamkriegs – und zwischen den Geschlechtern.

Zu Hunters bekanntesten Romanen gehört ‚Die Saat der Gewalt‘, mit dem der Autor im Jahre 1954 den Durchbruch schaffte. Die auf eigenen Erlebnissen beruhende Geschichte erzählt von dem unerfahrenen, idealistischen Berufshochschullehrer Richard Dadier, der von seinen bunt zusammengewürfelten, zu jeder Gewalttat fähigen 13- bis 19-jährigen Schülern terrorisiert wird, an seiner scheinbar unlösbaren Aufgabe jedoch nicht zerbricht und Schritt für Schritt das Vertrauen der Jugendlichen gewinnt. Das Buch wurde kurz nach seinem Erscheinen durch Richard Brooks mit Glenn Ford und Sidney Poitier in den Hauptrollen verfilmt.

Aus Hunters Spätwerk sticht ‚Fatale Beweise‘ hervor. Im Mittelpunkt steht der stellvertretende New Yorker Staatsanwalt und Mafiajäger Michael Welles, der die bittere Pille zu schlucken hat, dass sich seine über alles geliebte Ehefrau Sarah ausgerechnet in den charmanten Mobster Andrew Faviola verliebt; und auch nicht von ihm ablassen kann, als er ihr seine wahre Identität offenbart.

Gezeichnet mit dem nom de plume Richard Marsten publizierte der vielseitige Autor in den 50er-Jahren eine Handvoll kleine, schnelle, sauber gebaute Thriller. Unter ihnen ‚Mörder an Bord‘, in dem ein Navy-Angehöriger an Bord eines Zerstörers im Affekt eine Krankenschwester ermordet, eine Tat für die drei Männer in Frage kommen. Als die Leiche eines der Verdächtigen aus dem Meer gefischt wird, ist der Fall für die beigezogenen FBI-Beamten geklärt (Selbstmord aufgrund von unerträglichen Schuldgefühlen). Nicht jedoch für den Nachrichtenoffizier Chuck Masters, der die Ermittlungen gegen den Willen seiner Vorgesetzten weiterführt. Auf dem Cover der Originalausgabe (‚Murder in the Navy‘) wirbt ein gewisser Evan Hunter mit den Worten „Superb Suspense!“ für das Buch – ein feiner Gag.

Wie steht’s im deutschsprachigen Raum mit der Perzeption dieses höchst einflussreichen, in den USA von Lesern, Kritikern und Berufskollegen gleichermassen verehrten Krimiautors, dessen Gesamtauflage die 100-Millionen-Grenze überschritten hat? Rund 80% seiner Romane wurden durch sechzehn (!) verschiedene (sich immer wieder abwechselnde) Verlagshäuser veröffentlicht, fast durchwegs als schäbig gestaltete Taschenbücher – mehrheitlich jedoch in erstaunlich gut lesbaren Übersetzungen. Ein grösseres Publikum konnte McBain indes bis heute nicht erreichen. Und mit Neuauflagen seiner (zum Teil selbst antiquarisch nicht mehr greifbaren) Bücher ist in absehbarer Zeit wohl nicht zu rechnen.

Bibliographie:

Als Ed McBain:

87. Revier-Serie: ‚Cop Hater‘ – ‚Polizisten leben gefährlich‘ (auch unter dem Titel ‚Blutiger Asphalt‘, 1956), ‚The Mugger‘ – ‚Clifford dankt Ihnen‘ (1956), ‚The Pusher‘ – ‚Der Pusher‘ (auch unter den Titeln ‚Weisser Schnee für Fixer‘ und ‚Die weisse Hand des Todes‘, 1956), ‚The Con Man‘ – ‚Späte Mädchen sterben früher‘ (auch unter dem Titel ‚Gift der späten Liebe‘ (1957), ‚Killer’s Choice‘ – ‚Die zehn Gesichter der Annie Boone‘ (1957), ‚Killer’s Payoff‘ – ‚Killers Lohn‘ (auch unter dem Titel ‚Ich, der Erpresser‘, 1958), ‚Killer’s Wedge‘ – ‚Nackt ist die beste Maske‘ (auch unter dem Titel ‚Der anonyme Brief‘, 1958), ‚Lady Killer‘ – ‚Die lästige Witwe‘ (auch unter dem Titel ‚Besuch aus der Hölle‘, 1959), ‚til Death‘ – ‚Schwarze Hochzeit‘ (auch unter dem Titel ‚Bis dass der Tod euch scheidet‘, 1959), ‚King’s Ransom‘ – ‚King’s Lösegeld‘ (1959), ‚Give the Boys a Great Big Hand‘ – ‚Eine grosse Hand zum Gruss‘ (1960), ‚The Heckler‘ – ‚April, April!‘ (1960), ‚See Them Die‘ – ‚Heisser Sonntagmorgen‘ (1960), ‚Lady, Lady, I Did It‘ – ‚Ich war’s, ich war’s!‘ (1960), ‚Like Love‘ – ‚Selbstmord kommt vor dem Fall‘ (1962), ‚Ten Plus One‘ – ‚Neun im Fadenkreuz‘ (1963), ‚Ax‘ – ‚Die Axt‘ (1964), ‚He Who Hesitates‘ – ‚Das Unschuldslamm‘ (1965), ‚Doll‘ – ‚Puppe‘ (1965), ‚Eighty Million Eyes‘ – ‚Vor 80 Millionen Augen‘ (1966), ‚Fuzz‘ – ‚Die Greifer‘ (1968), ‚Shotgun‘ – ‚Schrot und Horn‘ (1969), ‚Jigsaw‘ – ‚Schnapp-Schuss‘ (1970), ‚Hail, Hail, The Gangs All Here‘ – ‚Nackt aus dem Fenster‘ (1971), ‚Sadie, When She Died‘ – ‚Sadie im letzten Moment‘ (1972), ‚Lets Hear It for the Deaf Man‘ – ‚Totes Ohr am Telefon‘ (1973), ‚Hail to the Chief‘ – ‚Fahr langsam übers Massengrab‘ (1973), ‚Bread‘ – ‚Alles für Geld‘ (1974), ‚Blood Relatives‘ – ‚Die Blutschwestern‘ (1975), ‚So Long As You Both Shall Live‘ – ‚So lang ihr zwei noch lebt‘ (1976), ‚Long Time No See‘ – ‚Lange nicht gesehen‘ (1977), ‚Calypso‘ – ‚Calypso‘ (auch unter dem Titel ‚Schüsse im Regen‘, 1979), ‚Ghosts‘ – ‚Mordgespenster‘ (1980), ‚Heat‘ – ‚Hitze‘ (1981), ‚Ice‘ – ‚Eis‘ (auch unter dem Titel ‚Kalt bis ans Herz‘, 1983), ‚Lightning‘ – ‚Der letzte Sprint‘ (auch unter dem Titel ‚Der Blitz schlägt zweimal zu‘, 1984), ‚Eight Black Horses‘ – ‚Acht schwarze Pferde‘ (1985), ‚Poison‘ – ‚Reines Gift‘ (1987), ‚Tricks‘ – ‚Ausgetrickst‘ (1987), ‚Lullaby‘ – ‚Stirb, Kindchen, stirb‘ (1989), ‚Vespers‘ – ‚Priester, Tod und Teufel‘ (1990), ‚Widows‘ – ‚Schwarze Witwen‘ (1991), ‚Kiss‘ – ‚Todeskuss‘ (1992), ‚Mischief‘ – ‚Graffiti‘ (1993), ‚And All Through the House‘ (1994), ‚Romance‘ – ‚Romanze‘ (1995), ‚Nocturne‘ – ‚Long Dark Night‘ (1997), ‚The Big Bad City‘ – ‚Big Bad City‘ (1999), ‚The Last Dance‘ – ‚Dead Man’s Song‘ (2000), ‚Money, Money, Money‘ (2001), ‚Fat Ollie’s Book‘ (2003), ‚The Frumious Bandersnatch‘ (2004), ‚Hark!‘ (2004), ‚Fiddlers‘ (2005);

Matthew Hope-Serie: ‚Goldilocks‘ – ‚Es bleibt in der Familie‘ (1977), ‚Rumpelstiltskin‘ – ‚Rumpelstilzchen‘ (1981), ‚Beauty and the Beast‘ – ‚Die Schöne und das Scheusal‘ (1982), ‚Jack and the Beanstalk‘ – ‚Tod im Bohnenfeld‘ (1984), ‚Snow White and Rose Red‘ – ‚Schneeweisschen und Rose Tot‘ (1985), ‚Cinderella‘ – ‚Cinderella‘ (1986), ‚Puss in Boots‘ – ‚Die gestiefelte Katze‘ (1987), ‚The House That Jack Built‘ – ‚Dies ist das Haus, das Jack baute‘ (1988), ‚Three Blind Mice‘ – ‚Drei blinde Mäuse‘ (1990), ‚Mary, Mary‘ – ‚Mary, Mary‘ (1993), ‚There Was a Little Girl‘ – ‚Es war einmal ein kleines Mädchen‘ (1994), ‚Gladly the Cross-Eyes Bear‘ – ‚Der schielende Bär‘ (1996), ‚The Last Best Hope‘ (1998);

Standalones: ‚The April Robin Murders‘ – ‚Der Fall April Robin‘ (auch unter den Titeln ‚Das Geheimnis der April Robin‘ und ‚Mord in der Traumfabrik‘, 1958), ‚The Sentries‘ – ‚Desperados der Freiheit‘ (1965), ‚Where There’s Smoke‘ – ‚Attentat auf eine Leiche‘ (1975), ‚Guns‘ – ‚Grosse Kanonen für kleine Gangster‘ (1976), ‚Another Part of the City‘ – ‚Alarm in Chinatown‘ (1986), ‚Downtown‘ – ‚Schöne Bescherung‘ (1989), ‚Driving Lessons‘ – ‚Fahrstunde‘ (2000), ‚Alice in Jeopardy‘ (2005), ‚Learning to Kill‘ (2005).

Als Evan Hunter:

‚The Evil Sleep!‘ – ‚Schlaf des Vergessens‘ (1952), ‚Don’t Crowd Me‘ (auch unter dem Titel ‚Paradise Party‘) – ‚Der Tod macht nie Urlaub‘ (1953), ‚The Blackboard Jungle‘ – ‚Saat der Gewalt‘ (1954), ‚Second Ending‘ – ‚Aber wehe dem Einzelnen‘ (1956), ‚Strangers When We Meet‘ – ‚Fremde, wenn wir uns begegnen‘ (1958), ‚A Matter of Conviction‘ (auch unter dem Titel ‚The Young Savages‘) – ‚Harlem-Fieber‘ (auch unter dem Titel ‚Recht für Rafael Morrez‘, 1959), ‚Mothers and Daughters‘ – ‚Mütter und Töchter‘ (1961), ‚Buddwing‘ – ‚Schock‘ (1964), ‚The Paper-Dragon‘ – ‚Der Bestseller‘ (1966), ‚A Horses‘ Head‘ – ‚Das 500’000-Dollar-Ding‘ (1967), ‚Last Summer‘ – ‚Das war im letzten Sommer‘ (1968), ‚Sons‘ – ‚Söhne‘ (1969), ‚Nobody Knew They Where There‘ – ‚Von anonymer Hand‘ (1971), ‚Every Little Crook and Nanny‘ – ‚Zweimal ist einmal zuviel‘ (1972), ‚Come Winter‘ (1973), ‚Streets of Gold‘ (1974), ‚The Chisholms‘ – ‚Westwärts liegt die Freiheit‘ (1976), ‚Walk Proud‘ (auch unter dem Titel ‚Gangs!‘) – ‚Gewalt und Stolz‘ (1979), ‚Love, Dad‘ – ‚Alles Liebe, Dein Daddy‘ (1981), ‚Far From the Sea‘ – ‚Weitab vom Meer‘ (1983), ‚Criminal Conversation‘ – ‚Fatale Beweise‘ (1994), ‚Privileged Conversation‘ – ‚Die Katzentänzerin‘ (1996), ‚Candyland. A Two Part Novel‘ (Evan Hunter & Ed McBain, 2001), ‚The Moment She Was Gone‘ (2002).

Als Hunt Collins:

‚Cut Me In‘ (1954), ‚Tomorrow’s World‘ (auch unter dem Titel ‚Tomorrow and Tomorrow‘, 1956).

Als Richard Marsten:

‚Runaway Black – ‚Lauf um dein Leben, Nigger!‘ (1954), ‚Murder in the Navy‘ (auch unter dem Titel ‚Death of a Nurse‘) – ‚Würger an Bord‘ (auch unter den Titeln ‚Das Schiff der toten Augen‘, ‚Eine Tote an Bord‘ und ‚Mord an Bord‘, 1955), ‚Vanishing Ladies‘ – ‚Versteckspiel mit Damen‘ (auch unter dem Titel ‚Mein Girl ist weg, sagte Colby‘, 1957), ‚The Spiked Heel‘ (1957), ‚Even the Wicked‘ – ‚Neugier macht Mörder‘ (auch unter dem Titel ‚Warnung aus dem Nichts‘, 1958), ‚Big Man‘ – ‚Eiskalt über Leichen‘ (auch unter dem Titel ‚Eine Katze lernt das Morden‘, 1959).

Als Curt Cannon:

‚I’m Cannon, for Hire‘ (auch unter dem Titel ‚The Gutter and the Grave‘, gezeichnet mit Ed McBain) – ‚Tödliche Lügen‘ (auch unter dem Titel ‚Die Gosse und das Grab‘, 1958).

Als Ezra Hannon:

‚Doors‘ (1975).

Als John Abbott:

‚Scimitar‘ (1992).