(*1945)

Über die frühen Jahre des Journalisten und Autors Keith Bakers ist nichts bekannt. Von 1969 bis1982 arbeitete er für den ‚Belfast Telegraph‘, 1982 bis 1997 in leitenden Funktionen für BBC Nordirland. Anschliessend legte er den Schwerpunkt auf dass Verfassen von Politthrillern und als Berater bei der Produktion von unabhängigen Fernsehfilmen. In seiner Freizeit trat er als Bassgitarrist mit einer Rockband im Grossraum Belfast auf. Der verheiratete Vater von drei Kindern lebt in dem nordirischen Städtchen Hillsborough, County Down.

Sein erster Krimi ‚Ungesühnt‘, erschienen 1996, spielt in der Zukunft, in einem halbwegs friedlich gewordenen Nordirland des Jahrs 2016. Der in London lebende ehemalige Soldat Jack McCallan begibt sich dorthin, nachdem sein allseits geachteter Vater Bob, der in dem Städtchen Dromore, Grafschaft Down, seinen Lebensabend verbrachte, unter unklaren Umständen ums Leben kam, und erfährt bei seinen Recherchen, dass Bob und andere hochrangige Mitglieder der Royal Ulster Constabulary Mitte der 90er-Jahre vornehmlich mit der illegalen, von der Regierung und den Geheimdiensten gebilligten, ja unterstützten Liquidierung führender IRA-Leute beschäftigt waren, um aus Habgier den Friedensprozess zu beschleunigen. Als weitere Polizisten, unter ihnen die Polizeichefin des Landes, getötet werden, liegt es auf der Hand, dass sich eines der ungezählten Opfer der „Troubles“ auf Rachetour befindet – es kommt zu bürgerkriegsähnlichen Tumulten mit einem furiosen Finale.

Bibliografie:

‚Inheritence‘ – ‚Ungesühnt‘ (1996), ‚Reckoning‘ – ‚Mit kalter Hand‘ (1998), ‚Engram‘ (1999), ‚Lunenburg‘ (2000).