1935 bis 2025 (exakte Daten unbekannt)
Rennie Airth kam in Johannesburg zur Welt und wuchs auch dort auf. Als langjähriger Auslandkorrespondent der Nachrichtenagentur Reuters kam er in der halben Welt herum, bevor er sich im toskanischen Ort Cortona niederliess, um Krimis zu schreiben. Unbeachtet von der Öffentlichkeit, starb er im September 2025.
Als Airth im Haus seiner Grosseltern auf das Tagebuch eines im Ersten Weltkrieg gefallenen Onkels stiess, kam er auf die Idee, Romane über einen 14/18-Veteranen zu verfassen. In den Mittelpunkt seiner sechs sorgfältig gestalteten, von eindrucksvoll gezeichneten Charakteren getragenen – zwischen 1921 und den frühen 50er-Jahren spielenden Geschichten – stellte er den Scotland Yard Detective John Madden, einen introvertierten, grüblerischen, Nacht für Nacht von Alpträumen heimgesuchten Mann mit traurigen Augen und erschöpftem Gesichtsausdruck, der die Schrecken der Schützengräben hautnah erlebt hat.
Zum Porträt: Airth, Rennie