6. Februar 1939 bis 10. November 2022

Geboren und aufgewachsen in Minneapolis, Minnesota, arbeitete Rochelle „Shelley“ Singer kurze Zeit bei ‚United Press International‘ in Chicago, um danach fiktives Schreiben an mehreren kalifornischen Universitäten zu unterrichten. Nebenberuflich, als Teil des „Sisters in Crime“-Netzwerks, verfasste sie zehn Kriminalromane: Sechs Titel um Jake Samson, einen ehemaligen Chicagoer Cop und jetzigen lizenzlosen Privatdetektiv, und seine schlagkräftige Helferin Rosie Vicente, die in Oakland, Kalifornien auf der Piste sind, sowie den feministisch orientierten, in Berkeley angesiedelten – auf Deutsch durch den Argument-Verlag veröffentlichten – Vierteiler mit der Geschichtslehrerin Barrett Lake als Ermittlerin von Kriminalfällen, in die Kinder und Jugendliche verwickelt sind. Singer lebte lange Jahre in Marin County, Nordkalifornien, bis sie mit ihrer Lebenspartnerin Polly Podolsky nach Minneapolis zurückkehrte. Dort erlag sie 83-jährig einer Herzkrankheit.