Katarina Madovcic (aka Katarina Graf Mullis) kam 1952 in der slowakischen Stadt Skalica zur Welt. Mit 24 übersiedelte sie nach West-Berlin, drei Jahre später in die Schweiz. Sie sudierte Germanistik, Nordistik, Slawistik, Psychologie und Soziologie an verschiedenen Universitäten. Danach arbeitete die promovierte Germanistin als Autorin, Verlegerin und Psychologin in Zürich.

Ruben M. Mullis, Jahrgang 1965, stammt aus dem Bündner Kurort Davos. Nach seinem Studium der Slawistik, osteuropäischen Geschichte und Militärgeschichte wandte er sich dem Schreiben von Sachbüchern zu. Er lebt in Zürich.

Im Jahr 2000 veröffentlichte das Ehepaar Madovcik/Mullis den Politthriller ‚Die 25. Stunde‘ in dem von ihnen 1998/99 gegründeten Zürcher KaMeRu Verlag. Die schnörkellose, im Russland der 90er-Jahre angesiedelte Geschichte dreht sich um den sympathischen, eigenwilligen, im Privatleben gescheiterten und vom neuen Russland enttäuschten – seinen Kummer im Wodka ertränkenden – Chefinspektor Nikita Andrejewitsch Morosow von der Moskauer Miliz, ein einsamer Wolf, der in ein Wespennest sticht, als er eine Mordserie an Prostituierten ermittelt – die Morde scheinen eng mit dem (an das bis heute ungeklärte Sinken der estnischen Personen- und Fahrzeugfähre „Estonia“ im September 1994 angelehnten) Untergang einer Fähre im Polarmeer zusammenzuhängen.

Der seit mehreren Jahren angekündete zweite Morosow-Krimi ‚Der Tod ist der Hirte‘ ist bisher nicht erschienen.

Unter dem Pseudonym C.K. Miller, gemeinsam mit der Churer Autorin und Psychotherapeutin Christina Casanova, verfasste Madovcik die beiden in Zürich spielenden Detektivromane ‚ Das Lächeln der Pandora‘ (2013) und ‚Der letzte Satz der Wahrheit‘ (2015) mit dem Zürcher Ermittler Carlo Pfister als Hauptfigur.

Bibliografie:

‚Die 25. Stunde‘ (2000).