(1951-2008)

Timothy Downey wurde als Sohn eines Einkäufers und einer Zahnarztassistentin in Mount Kisco, New York State, geboren und wuchs mit einem Bruder und einer Schwester in dem nördlich von New York City gelegenen Städtchen Pleasantville auf. Nach Abschluss des Englischstudiums am Hamilton College 1973 und einigen Jahren als Saxophonist bei verschiedenen Rockbands arbeitete er als Berater für grosse Firmen wie Verizon und Goldman Sachs. 1984 heiratete er Linda Wright und hatte mit ihr zwei Söhne. Drei Jahre später veröffentlichte er sein einziges Buch, den Kriminalroman ‚Der Tod ist in der Stadt‘. Downey lebte mit seiner Familie in Garrison bei Philipstown (Ney York State); 1998 wurde er Mitglied der dortigen Quäker-Gemeinschaft, für die er auch als Schatzmeister amtierte. Mit 57 Jahren starb er in einem New Yorker Krankenhaus an Krebs.

‚Der Tod ist in der Stadt‘ dreht sich um den berühmt-berüchtigten Kolumnisten Pete Killharney – bei Pflegeeltern aufgewachsener irischer Katholik, furioser Trinker, von seiner Frau verlassener Vater einer 15-jährigen Tochter – Hell’s Kitchen ist sein Revier. Alljährlich veröffentlicht er seine „persönliche Abschussliste“, die so genannte „Killharney’s Bar Hit List“, eine Abrechnung mit den zehn widerwärtigsten Promis der Stadt – korrupte Politiker und Richter, profitgeile Banker, Immobilienmakler und Industrielle, mächtige Mafiosi, bigotte Fernsehprediger. Doch jetzt benutzt ein Unbekannter die Listen als Vorlage zum Morden im Dienste der Gesellschaft – oder hat er die Absicht, Killharney in seinem Rachefeldzug zu vernichten? Unterstützt durch seinen jüngeren Bruder Brendan, einen Priester, und seine neue Berufskollegin Sheila, in die er sich verliebt, macht Killharney Jagd auf den blutrünstigen Killer. ‚Der Tod ist in der Stadt‘ ist ein bitterböser, vielschichtiger, an schrillen Szenen reicher Thriller mit scharf gezeichneten Charakteren.

Bibliografie:‘

A Splendid Executioner‘ – ‚Der Tod ist in der Stadt‘ (1987).