20. Mai 1956 bis 19. Juli 2025
Geboren und aufgewachsen an der norwegischen Südküste, arbeitete Ingwar Ambjörensen als Gärtner und Psychiatriepfleger, bevor er Anfang der 80er-Jahre zu schreiben begann. Ab 1985 lebte er mit seiner Frau, der Übersetzerin, Autorin und Herausgeberin Gabriele Haefs, in Hamburg. Seine letzten Monate verbrachte er in seiner norwegischen Heimat, wo er an einer langwierigen Lungenkrankheit starb.
Von 1983 bis 1990 veröffentlichte Ambjörnsen vier rasante, im Drogen-, Rotlicht- und Kleinkriminellen-Milieu von Oslo bzw. Hamburg angesiedelte Krimis, unter ihnen die Perlen ‚Stalins Augen‘ und ‚Die mechanische Frau‘. Danach verlegte er sich auf das Verfassen von Jugendbüchern (Peter & der Prof.-Serie, Einzelwerke). Es folgten die fünf herzerwärmenden, ungemein populären Elling-Romane, die auch verfilmt und auf die Theaterbühne gebracht wurden. Sein letztes Buch, die Novellensammlung ‚Sorgen i St. Peter Ording‘ kam einige Tage nach seinem Tod in die Buchläden, eine deutsche Übersetzung soll im Frühjahr 2026 bei Nautilus erscheinen.
Zum Porträt: Ambjörnsen, Ingwar
