(*1971)

Nicolas Verdan kam in Vevey, Kanton Waadt, als Sohn einer Griechin und eines Schweizers zur Welt. Er schrieb fünfzehn Jahre für die Lausanner Zeitung ‚Le Quotidien‘, ehe er 2005 als Romanautor debütierte. Sein Werk enthält sieben Romane, unter ihnen der Krimi ‚La Coach‘ (‚Die Coachin‘) aus dem Jahr 2018. Darüber hinaus arbeitet er als freier Journalist und betreibt mehrere Schreib-Werkstätten in Griechenland. Verdan pendelt zwischen dem Waadtländer Weindorf Chardonne und Athen.

Die „Prime Tower Affiliation“ ist eine Organisation von schamlosen, ultra-neoliberalen Egomanen aus der Schweizer Finanzwelt mit Sitz in der obersten Etage eines riesigen Hochhauses vor Zürich. Die aufstrebende, durchtriebene Walliser Coachin Coraline Salamin gehört zu diesem erlesenen Kreis – und hat sich zum Ziel gesetzt, Rache zu nehmen an Alain Esposito, Top-Manager bei der Schweizer Post, der mit seiner Rationalisierungsstrategie ihren Bruder in den Selbstmord getrieben hat. In Schnellzügen und ihrem Mini Cooper hetzt sie durch die ödesten Landstriche der Schweiz, versetzt Esposito mit ihren raffinierten Spielchen in Angst und Schrecken, ohne zu ahnen, dass ihr ein hasserfüllter Mann auf den Fersen ist. ‚Die Coachin‘, ein rasanter, origineller roman noir mit einem überaus harten Schlusspunkt, rechnet gnadenlos mit den zynischen Machtspielen der Schweizer Wirtschaftsmagnate ab.

Bibliografie:

‚La Coach‘ – ‚Die Coachin‘, 2018.