(*1950)

Murray Sinclair, Biografie unbekannt, stammt aus Südkalifornien. In den 80er-Jahren verfasste er drei Krimis um den Pornoschriftsteller, Drehbuchautor, Script-Doktor und Gelegenheitsdetektiv Ben Crandel aus Los Angeles, die im legendären, 1984 in Berkeley gegründeten ‚Black Lizard‘ Verlag erschienen sind. Den ersten Band ‚Kein Glück in L.A.‘ gab Frank Nowatzki 1989 in der kleinen Noir-Reihe ‚Black Lizard Bücher‘ heraus.

Ben Crandel, Besitzer eines Bassets namens Stanley, ist ein smarter Bursche Anfang dreissig mit harter Schale und weichem Kern. Vor einem Jahr hat er den elfjährigen Streuner Petey unter seine Fittiche genommen, er adoptiert ihn im Verlauf der Reihe. Bens gute Freundin Vicky, eine 21-jährige Ex-Prostituierte, wird zu Beginn von ‚Kein Glück in L.A.‘ zusammengeschlagen und einen Tag später ermordet, nachdem sie sich geweigert hat, die Hauptrolle in einem Pornostreifen anzunehmen. Ben wird als Hauptverdächtiger verhaftet, kommt jedoch auf Kaution frei und begibt sich nun – zum Verdruss des mit dem Fall betrauten Cops George Steifer – selbst auf die Suche nach dem Mörder. Dann geschieht ein weiterer Mord, jemand versucht Ben umzubringen – der frisch gebackene Detektiv scheint einer grossen Sache auf der Spur zu sein.

Bibliografie:

Ben Crandel-Trilogie: ‚Tough Luck L.A.‘ – Kein Glück in L.A.‘ (1980), ‚Only in L.A.‘ (1982), ‚Goodbye L.A.‘ (1988).