(1910-1994)

Geboren und aufgewachsen in Kansas City, Missouri, als Sohn eines Geschäftsmanns, studierte Berton Roueché bis 1933 Journalistik an der University of Missouri. Danach schrieb er für verschiedene kleinere Zeitungen, ehe er 1944 zum ‚New Yorker‘ kam und während fast fünfzig Jahren dessen medizinisches Ressort (die ‚Annals of Medicine‘) betreute. Ab 1956 lebte er mit seiner Frau Katherine Eisenhower, der Nichte des späteren amerikanischen Präsidenten Dwight Eisenhower, die er 1936 geheiratet hatte, und dem 1942 geborenen Sohn Arthur in der Künstlerkolonie Amagansett auf Long Island, wo er seinem Leben nach langer Krankheit mit 84 Jahren ein Ende setzte.

Roueché, ein renommierter Autor von Artikeln und Büchern zu medizinischen Themen, veröffentlichte zwischen 1945 und 1977 vier Spannungsromane. Unter ihnen findet sich der unter die Haut gehende, in einer einsamen Gegend Long Islands spielende Thriller ‚Die Katzen‘, in dem sich von Feriengästen ausgesetzte Katzen zu Rudeln zusammenschliessen, um zu überleben. Sie machen Jagd auf kleine Tiere (Kaninchen, Ratten, Wachteln und Opossums) – und dann auch auf Menschen. Jack und Amy Bishop, die den Winter in ihrem kürzlich erworbenen Haus auf der Insel verbringen, und ihr zugelaufener Hund erleben einen Alptraum.

Bibliografie:
‚Black Weather‘ (1945), ‚The Last Enemy‘ – ‚Der letzte Feind‘ (1956), ‚Feral‘ – ‚Die Katzen‘ (1974), ‚Fago‘ – ‚Das Double‘ (1977).

++ Erstellt: November 2010 ++