(1943-2005)

Geboren in Philadelphia als Sohn eines Berufssoldaten, besuchte Joseph R. Garber die University of Virginia, ehe er der US-Army beitrat. Im Jahr 1968 machte er einen Abschluss in Philosophie an der East Tennessee State University. Daraufhin arbeitete er als Berater für verschiedene renommierte Wirtschaftsberatungsfirmen in New York City, bis er sich 1984 mit seiner Frau in Woodside, Kalifornien, niederliess und eine Stelle als Technologie-Kolumnist für das Magazin ‚Forbes‘ antrat. Im Jahr 1989 veröffentlichte er seinen ersten Thriller ‚Milliardenpoker‘.

Garbers bekanntester Roman ist ‚Der Schacht‘, ein haarsträubender Schmöker, dessen Handlung durch atemberaubende Verfolgungsjagden in den Treppenhäusern und Liftschächten eines hochmodernen New Yorker Wolkenkratzers vorangetrieben wird. Dave Elliot, eine verheiratete Führungskraft Mitte vierzig, kommt wie jeden Morgen in sein Büro im 45. Stock des Hochhauses – und stellt fest, dass jeder, sein Chef, seine Kollegen, seine Freunde, sogar seine Familie, ihn tot sehen will. Scharfschützen und andere hart gesottene Typen sind hinter ihm her, er ist ganz auf sich allein gestellt. Elliott aber war vor zwanzig Jahren Mitglied einer Sondereinheit in Vietnam, und seine alten Instinkte kehren jetzt unwiderstehlich zurück. Was folgt sind über dreihundert Seiten wilde Action, gewürzt mit Slapstick, schockierenden Szenen und schwarzem Humor. Natürlich mit Happyend.

Mit 61 Jahren erlag Garber an seinem kalifornischen Wohnsitz einem Herzversagen. Er hinterliess seine Frau Janice, mit der er 36 Jahre kinderlos verheiratet war.

Bibliografie:
‚Rascal Money‘ – ‚Milliardenpoker – feindliche Übernahme eines Unternehmens‘ (1989), ‚Vertical Run‘ – ‚Der Schacht‘ (1995), ‚In a Perfect State‘ – ‚Im Auge des Wolfes‘ (1997), ‚Whirlwind‘ (2004).

++ Erstellt: März 2015 ++