(*1949)

Elisabeth Bowers wurde in der westkanadischen Stadt Vancouver, British Columbia, geboren und wuchs auch dort auf. Sie war als Hilfsarbeiterin, Postangestellte, Bibliothekarin, Reporterin, Baumpflanzerin und Lehrerin tätig, ehe sie Ende der 80er-Jahre zum Schreiben kam. Die Mutter einer Tochter lebt heute mit ihrem Partner auf den Gulf Islands vor der Westküste von British Columbia.

Mit ihren vielschichtigen, in Vancouver spielenden Kriminalromanen um die ich-erzählende Privatdetektivin Meg Lacey – Vergewaltigungsopfer, glücklich geschiedene Mutter von zwei halbwüchsigen Kindern, stolze Besitzerin des schwarzen Aikido-Gürtels und Spezialistin für Fahndungen nach vermissten Kindern – gab Elisabeth Bowers zwei kräftige Lebenszeichen, um die Bühne der Kriminalliteratur danach gleich wieder zu verlassen.

In ‚Ladies‘ Night‘ sucht Meg Lacey im Auftrag der Eltern die neunzehnjährige Alison, die von zu Hause ausgerissen ist. Die Spur führt in einen Nachtclub, dessen Besitzer Danny Haswell sein Geld vornehmlich mit Kinderpornographie verdient – und der zugleich Alisons Verlobter ist.

‚Unbekannt verzogen‘ handelt von der alltäglichen Gewalt gegen Frauen und Kinder in der Familie: Sherry, verheiratet mit dem angesehenen Restaurantbesitzer Greg, taucht samt ihrem vierjährigen Sohn Mark in den Slums von Vancouver unter. Sherrys Schwester beauftragt Meg Lacey, die beiden aufzuspüren. Doch dann wird Sherry erschlagen aufgefunden, und Mark ist verschwunden.

Bibliografie:
Meg Lacey-Romane: ‚Ladies‘ Night‘ – ‚Ladies‘ night‘ (1988), ‚Nor Forwarding Address‘ – ‚Unbekannt verzogen‘ (1991).

++ Erstellt: September 2010 ++
++ Update: Juni 2013 ++